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2019

  • Terschelling 2019 - Schulung und Freizeit

    Mit 8 Teilnehmenden brachen wir am 4.10.2019 früh morgens mit der Bahn auf zur Nordseeinsel Terschelling in den Niederlanden.  Die lange Reise mit der Bahn und später die Überfahrt zur Insel mit der Fähre wurde gleich zum Kennenlernen genutzt, sodass wir am nächsten Tag direkt mir unserem „Programm“ starten konnten. Wir wurden morgens in unserem alten Bauernhaus von den Sonnenstrahlen geweckt und nutzten den Tag, wegen des schönen Wetters für eine Fahrradtour. Unterwegs verbanden wir die Umwelt, auf die wir stießen mit unserem Gruppenleiter*innen-Sein: Was könnte der Leuchtturm mit uns als Gruppenleiter*innen zu tun haben? Was könnte der Deich symbolisch für uns bedeuten? Abends kochten wir uns gemeinsam ein leckeres Essen und setzten uns noch zur Tagesreflexion zusammen. Der nächste Tag wurde von einer Kleingruppe vorbereitet. Die Gruppe hatte nur das Thema „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und Spiritualität“ und ein paar Hinweise. Daraus entwickelte sie selbstständig das Schulungsprogramm für alle anderen. Am Nachmittag war noch genug Zeit, um auf eigene Faust die Insel zu erkunden, Einkaufen zu gehen oder einfach nur zu faulenzen. In diesem Rhythmus verbrachten wir die Woche auf Terschelling. Weitere Tagesthemen waren „Anti-Diskriminierung, Gender, Vielfalt“, „Kommunikation und Konflikte“ und „Partizipation, Demokratie und Jugendverbände“. Es war sehr spannend was die Kleingruppen aus den Themen machten. So gab es immer ausreichend Diskussionsstoff für die abendlichen Reflexionsrunden.

    Die Teilnehmenden hatten die freie Entscheidung über die Tagesgestaltung und auch über die finanziellen Mittel. So war der ganze Ablauf der Woche demokratisch geprägt: Was essen wir? Wofür wollen wir wieviel Geld ausgeben? Was wollen wir unternehmen? Insgesamt war Raum für jede Erwartung, die mit in die Woche gebracht wurde. Es zeigte sich, dass das neue Konzept aus Freizeit und Schulung gleichzeitig, Potenzial hat und einen Mehrwert für alle Teilnehmenden brachte. Begleitet wurde die Woche von der AG Schulung der Kolpingjugend DV Trier, die das Konzept seit Ende 2017 vorbereitet hatte.

    Mit ein wenig Wehmut, aber auch Vorfreude auf das Reflexionswochenende im November verließen wir Terschelling am 10.10.19 und kehrten nach einer spannenden Bahnreise heim.

  • Pressebericht Demokratiefahrt nach Nürnberg

    Geschichte entdecken – Demokratie stärken
    Im Sommer bot die Kolpingjugend Trier unter diesem Motto eine Fahrt nach Nürnberg an. Eine kleine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand sich zusammen, um gemeinsam die Stadt und die damit verbundene Geschichte mit Reichsparteitagsgelände und dem Ort der Nürnberger Prozesse kennenzulernen. Eins hatten dabei alle Teilnehmenden der sechsköpfigen Gruppe gemein, sie hatte alle einen Bezug zur Jugend(-verbands)arbeit.
    Im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wurde anschaulich dargestellt, wie es dem Naziregime damals gelang an die Macht zu kommen und das Denken einer ganzen Gesellschaft zu beeinflussen. Das Gesehene beeindruckte nachhaltig: „Es war erschreckend zu sehen, mit welchen, scheinbar einfachen Methoden es gelingen konnte, ein ganzes Land gedanklich zu vereinheitlichen und in manchen Zügen kann man durchaus Parallelen zu Entwicklungen in der heutigen Zeit sehen“, so Isabell Schlick, eine der Teilnehmerinnen der Fahrt.
    Neben der Auseinandersetzung mit den Anfängen des dritten Reiches und der Herstellung eines Bezugs zur heutigen Zeit, sollten auch konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. „Das Programm war größtenteils nicht vorgegeben. Die Tage wurden gemeinschaftlich gestaltet und es gab viel Raum, sich über Eindrücke auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, welche Bedeutung das Gesehene für unser Engagement in der Jugendarbeit haben kann“ erzählt Alexander Mayer, einer der Verantwortlichen der Fahrt. „Besonders Jugendverbände als ‚Werkstätten der Demokratie‘, sind ein guter Ort, um Strukturen des demokratischen Systems kennenzulernen und sich selbst auszuprobieren. Demokratie lebt schließlich vom Mitmachen“ so Mayer weiter.

  • Menschenkegeln in Dernau

    Am 17.August 2019 sind wir der Einladung der Kolpingjugend Dernau gefolgt und haben gemeinsam mit ihnen an der schönen Ahr das Sommerfest gefeiert. Hauptattraktion beim Fest war ein großes Menschenkegelturnier, bei dem 10 Mannschaften gegeneinander antraten. Wegen der Wetterlage musste spontan aus dem "Menschen"-Kegeln ein "Riesen"-Kegeln werden, was natürlich den Spaß nicht minderte - nass sind wir so oder so geworden. Je drei Personen im Team mussten versuchen mit einem Gymnastikball möglichst viele Kegel umzuwerfen. Nach einer Vorrunde und einer K.O.-Phase konnte sich die 2. Gruppe aus Gappenach als Sieger durchsetzen. Nach dem Turnier konnte noch ausgelassen gefeiert werden. Am nächsten Morgen servierte die Kolpingfamilie Dernau allen Gästen noch ein üppiges Frühstück.

    An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal sehr herzlich für die freundliche Aufnahme in Dernau und für ein gelungenes Kegelturnier bedanken!