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  • Diko 2021: Demokratie und Nachhaltigkeit auch 2022 im Fokus

    Demokratie und Nachhaltigkeit sind auch im kommenden Jahr die Kernthemen der Kolpingjugend im Bistum Trier, zu denen verschiedene Aktionen stattfinden werden. So beschlossen es die Mitglieder auf der Diözesankonferenz im November auf der Marienburg, bei der auch eine neue Diözesanleitung gewählt wurde.

    Die Kolpingjugend hat auf ihrer Diözesankonferenz im November erneut die Themen Demokratie und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit im kommenden Jahr gestellt. Bei der dreitägigen Versammlung auf der Marienburg legten die Mitglieder die Grundlagen für die Arbeit des Diözesanverbandes im kommenden Jahr. Bereits das aktuelle Jahr 2021 stand bei der Kolpingjugend unter dem Jahresthema Demokratie, zu dem sowohl digitale Stammtische, als auch eine Demokratiefahrt nach Nürnberg und eine Do-It-Yourself-Demokratiefreizeit an der Mecklenburgischen Seenplatte stattfanden.

    Sowohl im Rückblick, als auch im Ausblick, dem sich der Studienteil am Samstag widmete, waren diese Themen den jungen Menschen wichtig: Gleich zwei von fünf Waggons des „Kolpingjugendexpress“, der die Ausrichtung des Verbandes 2022 abbilden sollte, reservierten die Teilnehmenden für die Themen Demokratie und Zukunft.

    Dieser Schwerpunkt spiegelte sich auch in den Beschlüssen der Diözesankonferenz wieder: Sowohl die AG Demokratie, als auch die jährliche Demokratiefahrt sollen auch 2022 weitergeführt werden. Die fünftägige Demokratiefahrt wird im kommenden Sommer das NS-Dokumentationszentrum Vogelsang in der Eifel zum Ziel haben, ergänzt durch einen Besuch im Gestapohaus in Köln.

    Ebenfalls wichtig war den Delegierten der Kolpingjugenden im Bistum das Thema Nachhaltigkeit und die damit verbundene Recyclingchallenge, die nach intensiver Diskussion beschlossen wurde: Die Kolpingjugend, die bis zum Beginn der Sommerferien 2022, die meisten Tintenpatronen sammelt und diese über zur Verfügung gestellte Sammelboxen dem Recycling zuführt, gewinnt 250 Euro für die Ausrichtung eines Treffens für die Kolpingjugenden des Diözesanverbandes. Von der Sammlung profitieren alle teilnehmenden Kolpingjugenden, da sie pro gesammelter Tintenpatrone einen Euro erhalten. Weitere Informationen zu der Aktion findet ihr in Kürze hier. 

    Darüber hinaus beschloss der Diözesanverband eine ideelle Mitgliedschaft bei united4rescue zu beantragen. United4rescue ist ein Bündnis zur Rettung von Menschen im Mittelmeer, das von der EKD unterstützt wird und an den beiden Rettungsbooten Sea-Watch 4 und Sea-Eye 4 beteiligt ist.

    Eine Fortsetzung der Schulungen für Gruppenleiter*innen wurde ebenfalls beschlossen: In der ersten Hälfte des Jahres 2022 wird die Kolpingjugend wieder eine JuLeiCa-Schulung anbieten.

    Begleitet werden diese Projekte in den kommenden drei Jahren von der neu gewählten Diözesanleitung, bestehend aus Kristina Roch (Kolpingjugend Plaidt), Johannes Marx (Kolpingjugend Illingen) und Alexander Mayer als geistliche Verbandsleitung.

  • Ferienfreizeit zum Selbstgestalten

    "Macht doch was ihr wollt" war eine Woche lang das Motto bei der Do-It-Yourself-Freizeit an der Mecklenburgischen Seenplatte der Kolpingjugend Trier. Acht mutige Menschen ließen sich auf das Experiment einer Freizeit ohne Programm ein, bei der vom Einkaufen, über‘s Kochen bis hin zu den einzelnen Programm- und Unternehmungspunkten alles irgendwie gemeinschaftlich vor Ort entschieden werden musste.
    Wasser war allgegenwärtig ob bei einer Kanutour, beim „Stand-Up-Paddling“, beim Segeln oder auch mal von oben beim Grillfest im Gewitter gemeinsam mit der Koju Limburg (Grüße gehen raus). Viel Spaß hat's gemacht und ein bisschen was über Entscheidungsfindungsprozesse, Partizipation, Demokratie und gesellschaftliches Zusammenleben haben wir nebenbei, miteinander und voneinander auch noch gelernt. Die Gruppe war sich einig, es hat sich gelohnt und eine Wiederholung in der ein oder anderen Form ist durchaus überlegenswert, nur wo soll's hingehen?! Vielleicht verreisen wir beim nächsten Mal auch ohne Ziel, mal sehen :).

  • Demokratiefahrt nach Nürnberg

    Nürnberg, die Stadt mit der Burg und der dazu gehörenden Altstadt, die Stadt von Albrecht Dürer und der ersten Eisenbahnverbindung und vielem mehr.
    Nürnberg, auch die Stadt des Reichsparteitagsgeländes und der Nürnberger Prozesse, Ort an dem Demokratie abgeschafft und erste Grundlagen für ein neues Deutschland gelegt wurden.

    Auf einer fünftägigen Exkursion haben einige Jugendliche mit der Kolpingjugend und der Fachstelle Jugend Andernach diese Orte aufgesucht; das Gelände der Reichsparteitage, das Dokumentationszentrum und das Memorium Nürnberger Prozesse und sind darüber ins Gespräch gekommen, welchen Beitrag die jeweils konkrete Jugendarbeit leisten kann, zur Einübung von Demokratie und deren Sicherung, wie Demokratie damals umgebaut wurde und welche Gefahren auch heute für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen existieren. Wie es gelingen konnte eine Gesellschaft mit der wahnwitzigen Idee einer Volksgemeinschaft zu menschenverachtenden Denken und Handeln zu bringen. Das Dokumentationszentrum gibt darüber in guter Weise Auskunft und Einblicke in die Strategie der „Bewegung“ und der Partei und den Wahrnehmungen in der Bevölkerung.Welche Parallelen gibt es in der derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklung? Wie und wo kann ich mich positionieren? Hat meine konkrete Jugendarbeit etwas mit gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun? Kann und möchte ich dazu beitragen, dass Demokratie wahrgenommen und erlebbar wird? Fünf Tage lang haben wir uns damit auseinandergesetzt und erforscht wie aus "Nürnberg - Stadt der Reichsparteitage" "Nürnberg - Stadt der Menschenrechte" wurde.

  • Anpacken nach der Flutkatastrophe - Helpcamps im Ahrtal

    Nach der verheerenden Flut im Ahrtal im Juli 2021 haben wir in Kooperation mit der Fachstelle Jugend Andernach zweimal ein Helpcamp organisiert, um die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau zu unterstützen. Schon kurz nach der Katastrophe gab es im Sommer ein erstes Helpcamp in Kooperation mit den Fachstellen Andernach und Bad Kreuznach und dem Dekanat St. Goar bei dem jugendliche Helfer*innen eine Woche lang gemeinsam im Pfarrheim in Ochtendung "wohnten" und von dort aus täglich zum Helfershuttle aufbrachen, dass sie an die Orte im Ahrtal brachte, wo Hilfe gebraucht wurde. Diese waren ganz unterschiedlicher Art; vom konkretem Anpacken über Kinderbetreuung oder einem Winzer zur Hand gehen. 
    Weil auch im Herbst noch viel Hilfe im Ahrtal benötigt wurde, fand in den Herbstferien erneut ein Helpcamp statt, bei dem die freiwilligen Helfer*innen hauptsächlich beim Aufbau eines Kinderspielplatzes in Rech mithalfen.