KoJu Aktuell

Diko 2018 - Die etwas andere Konferenz

Das Diözesanleitungsteam hatte sich für dieses Jahr ambitionierte Ziele gesteckt für die Gestaltung und Durchführung der Diözesankonferenz. So wollte man weg von dem, bisher praktizierten, allzu starren, wenig innovativen und oft sicher auch unattraktiven Konferenzsetting, hin zu einer offeneren und kreativitätsfördernden Arbeitsweise. Statt den Rechenschaftsbericht, wie bisher üblich Punkt für Punkt durchzugehen und zu erläutern, wurden zunächst freitagsabends im Rahmen eines Pubquiz einzelne Punkte auf spielerische Art und Weise aufgegriffen und dann samstagsvormittags weitere Punkte im Gehen bei einem Spaziergang um den Keller See diskutiert. Die Teilnehmer*innen teilten sich dafür in zwei Gruppen auf und erhielten die Aufgabe verschiedene Punkte aus dem Bericht zu besprechen und das Gelesene in kreativer Art und Weise aufzuarbeiten. Am Nachmittag widmeten sich die Teilnehmenden im Zuge des Studienteils ganz dem Thema Partizipation und Mitbestimmung. Auch hier näherten sich die Teilnehmer*innen in zwei Gruppen auf spielerisch, kreative Weise dem Thema indem sie die Aufgabe bekamen mit Lego zu bauen (wer den Zusammenhang zwischen Partizipation und Lego bauen gerne näher erläutert haben möchte, möge sich bitte bei einer der Referent*innen melden). Nach einem theoretischen Input und einer ausgiebigen Reflexion und Diskussion kam man schließlich zu dem Konsens, dass echte Partizipation zwar verdammt anstrengend ist, sich am Ende aber fast immer lohnt. Am Sonntag standen schließlich noch Anträge, Wahlen und verschiedene Infoblöcke auf dem Programm, zugegebenermaßen Punkte, die sich nur schlecht außerhalb eines gewissen sitzenden Rahmens bewerkstelligen lassen (falls zu diesen TOPs jemand innovative Ideen haben sollte, wie sich Wahlen und Anträge „kreativer“ gestalten lassen können, bitte melden). Ein Antrag zum nachhaltigeren Handeln im (Büro-)Alltag wurde einstimmig beschlossen und es wurde eine gemeinsame Positionierung zum Umgang mit den Themen Liebe, Sexualität und Partnerschaft im Bistum Trier verabschiedet, in dem sich die Kolpingjugend Trier u.a. klar für die Sichtbarmachung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ausspricht. Davon ausgehend wurde spontan noch ein Initiativantrag eingereicht und auch verabschiedet, durch den sich die Kolpingjugend zur Benutzung des Gender-sternchens* und zum Weglassen geschlechterbezogener Adressierungen in Anschreiben („Herr“ & „Frau“) selbstverpflichtet. In einem weiteren Beschluss wurde die Diözesanleitung damit beauftragt, für das kommende Jahreine Fahrt nach Nürnberg für Jugendliche ab 16 Jahre zu organisieren, die u.a. einen Besuch des Memoriums der Nürnberger Prozesse einschließen und sich im gesamten Verlauf der demokratischen Bildung widmen soll. Die Fahrt soll im Zeitraum zwischen Ende Juni und Anfang Juli stattfinden, der genaue Termin steht noch nicht fest. Im Rahmen der Wahlen wurde schließlich Maximilian Eckstein als scheidender DLer verabschiedet – an diese Stelle nochmals vielen Dank für die geleistete Arbeit – und gleichzeitig Cecilia Schreiner (Heiligenwald) und Maike Schönewald (Ahrweiler) als neue DLerinnen gewählt, sowie Alexander Mayer als geistliche Verbandsleitung im Amt bestätigt, was uns sehr freut. Alles in Allem blicken wir auf eine erfolgreiche, abwechslungsreiche und starke inhaltliche Diko zurück. Der Aufwand der Umgestaltung hat sich aus unserer Sicht mehr als bezahlt gemacht und wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2019.
 


Demokratie (?) - Fahrt nach Nürnberg

Terschelling 2019 - Schulung und Freizeit


Kolpingjugend DV Trier wechselt zum Messenger Telegram

Die Diözesanleitung der Kolpingjugend im DV Trier hat in ihrer Sitzung am 18. Juni 2018 beschlossen den Messaenger-Dienst WhatsApp nicht mehr zu verwenden. Ab dem 6. August 2018 wird die Diözesanebene über den Messenger Telegram kommunizieren. Alle bisherigen Gruppen werden auch in Telegram eingerichtet, sodass ein reibungsloser Übergang erfolgen kann. Telegram ist kostenlos im AppStore und PlayStore erhältlich und hat die gleichen Funktionen wie WhatsApp.

Die Diözesanleitung möchte die Daten aller Mitglieder und Kontakte schützen.

Folgende Ausführungen entstammen den Hinweisen des Landesdatenschutzbeauftragten für den Datenschutz Rheinland-Pfalz zu WhatsApp (2016).

WhatsApp erhebt folgende Daten seiner Nutzer:

  • Telefonnummer
  • Profilname, Profilbild
  • Nachrichten
  • Gruppenzugehörigkeit
  • Favoritenlisten
  • Nutzungsinformationen
  • Transaktionsdaten
  • Geräte- und Verbindungsdaten
  • Standortdaten
  • Cookies
  • Statusinformationen 

Daraus lassen sich teils detaillierte Beziehungs-, Kommunikations-, Bewegungs-, Nutzungs- oder Interessenprofile bilden.

Als Teil der Facebook-Unternehmensgruppe teilt WhatsApp diese Daten mit Facebook und umgekehrt. Facebook nutzt die Daten zu Werbezwecken. Die Nutzer von WhatsApp konnten dieser Nutzung für Werbezwecke widersprechen, allerdings erhält Facebook die Daten weiterhin für andere Zwecke (z.B. zur Auswertung des Nutzerverhaltens).

Die Verarbeitung der Nutzerdaten entspricht vielfach nicht den Vorgaben des §15 Abs. 3 Telemediengesetz. Darunter zählen eine pseudonyme Verarbeitung, Informationen der Nutzer und Widerspruchsmöglichkeiten. Zusätzlich greift WhatsApp auf das Mobiltelefon-Adressbuch seiner Nutzer zu, aber auch auf Telefonnummern der eigenen Kontakte. Somit erhebt WhatsApp Daten von Personen, die in keinerlei Verbindung zu WhatsApp stehen. Darin stimmt zwar jeder WhatsApp-Nutzer mit Anerkennung der Nutzungsbedingungen ein, jedoch bestätigen diese damit auch, dass sie das Einverständnis über die Weitergabe der Daten aller Betroffenen eingeholt haben. In der Praxis wird dies wohl kaum durchgeführt. Somit erhebt WhatsApp Daten von Personen, die keine Zustimmung über die Erhebung gegeben haben.

Eine rechtskonforme Nutzung von WhatsApp, durch das Einholen der Einwilligung aller Kontakte über die Weitergabe von Daten nach §16 LSDG, ist in der praktischen Arbeit der Kolpingjugend nicht denkbar.


Schon jetzt werfen große Ereignisse im nächsten Jahr ihre Schatten voraus. Vom 23.- 26. Mai 2019 wird es eine Neuauflage der „72 Stunden Aktion“ geben, bei der junge Leute (also ihr) innerhalb von 72 Stunden ein soziales Projekt umsetzen. Bei der letzten Aktion 2013 beteiligten sich bundesweit weit über 100.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an der Aktion und auch im kommenden Jahr verspricht die Aktion wieder ein voller Erfolg zu werden. Am besten markiert ihr euch den Termin schon jetzt in eurem Kalender und schaut für weitere Infos mal unter www.72stunden.de vorbei, wo man sich auch jetzt schon für die Aktion anmelden kann. Natürlich werden wir Euch auch auf dem Laufenden halten.


Erklärfilm zur Synode

Mit diesem kleinen Erklärfilm möchten wir euch auf prägnante Art und Weise erläutern wie ihr euch in die Erkundungsphase der Pfarrei der Zukunft einbringen könnt, wie der Prozess verläuft und worauf es ankommt. Seid mit dabei, bringt euch ein und steht ein für Jugendverbandsarbeit im Bistum Trier!


Stellungnahme der KoJu DV Trier

Auf der Diözesankonferenz der Kolpingjugend DV Trier im November 2015 wurde der Beschluss gefasst, eine Stellungnahme zur sogenannten Flüchtlingskrise zu verfassen.

Das Diözesanleitungsteam erarbeitete daraufhin Anfang diesen Jahres einen Entwurf und in einem breiten Beteiligungsverfahren wurde dieser an die Beauftragten für die Jugendarbeit bzw. an die gewählten Jugendvertreter vor Ort geschickt, mit der Aufforderung, sich in den Ortsgruppen mit dem Thema auseinanderzusetzen und ihre Meinungen und Äußerungen einzubringen. Die Rückmeldungen wurden anschließend in die Vorlage eingearbeitet, um so möglichst allen Gedanken gerecht zu werden. Daher können wir die vorliegende Stellungnahme heute im Namen der Kolpingjugend im Diözesanverband Trier veröffentlichen.

Mehr Infos dazu und die gesamte Stellungnahme zum runterladen gibt es unter "das ist uns wichtig".

Auf euren Wunsch hin, haben wir außerdem unterschiedlichste Materialien rund um das Thema Flucht und Asyl zusammengetragen, die euch hoffentlich eure Arbeit vor Ort etwas erleichtern können.