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KoJu Aktuell

Jahresthema Demokratie


Kolpingjugend organisiert Do-It-Yourself-Freizeit

„Macht doch was ihr wollt!“

21 Teilnehmende, sieben Tage und nur eine Vorgabe: „Macht doch was ihr wollt!“ Kann das gut gehen?

 

Eine außergewöhnliche Freizeit organisiert die Kolpingjugend Trier zusammen mit der Fachstelle Kinder- und Jugendpastoral Andernach vom 7. bis 14. August 2021. Unter dem Motto „Macht doch was ihr wollt!“ sollen 21 Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren eine Woche lang in einem Selbstversorgerheim an der Mecklenburgischen Seenplatte verbringen. Das Besondere: Es gibt kein Programm! Denn das sollen die Teilnehmenden selbst bestimmen und organisieren. „Dabei geht es weniger darum, die eigenen Vorstellungen umzusetzen, als gemeinsam die beste Möglichkeit für alle zu finden“, erklärt Till Edlinger aus dem Orga-Team das Konzept.

Gar nicht so einfach angesichts der vielen Freizeitmöglichkeiten vor Ort: Die Unterkunft liegt inmitten zahlreicher Seen, die zum Schwimmen, Segeln, Surfen und Angeln einladen und das große Außengelände bietet nicht nur eine Feuerstellen, sondern auch zahlreiche weitere Freizeitmöglichkeiten. Die Herausforderung besteht darin, das Programm gemeinsam so zu gestalten, dass es nicht nur aus langweiligen Kompromissen besteht. „So soll Demokratie im „Superwahljahr“ 2021 direkt erlebbar gemacht werden“, so Edlinger. Dafür entscheiden die Teilnehmenden selbst und gemeinsam über jeden Aspekt der Do-It-Yourself-Freizeit – das Budget eingeschlossen. Nur die An- und Abreise, sowie die Unterkunft werden vom Team organisiert. „So haben die Teilnehmenden wirklich alle Freiheit die Freizeit nach ihren Vorstellungen zu gestalten.“

Wer sich zu dieser etwas anderen Freizeit anmelden will, kann das noch bis zum 11. Juli per Mail an info(at)kolpingjugend-trier.de tun.

 

Do-It-Yourself-Freizeit

Datum: 07. Bis 14. August 2021

Ort: Selbstversorgerheim in Karchow (Mecklenburgische Seenplatte)

Teilnahme ab 16 Jahren

Teilnahmebetrag: 295€ (für Kolpingmitglieder günstiger)

Infos & Anmeldung (bis 11.7):info(at)kolpingjugend-trier.de, 0651 994 410 42
oder fachstellejugend.andernach(at)bistum-trier.de


Demokratiefahrt nach Nürnberg - 17.-21.08.2021

Geschichte entdecken - Demokratie stärken!

Was hat Jugendarbeit mit Demokratie zu tun?

Nürnberg, die Stadt mit der Burg und der dazu gehörenden Altstadt, die Stadt von Albrecht Dürer und der ersten Eisenbahnverbindung und vielem mehr.
Nürnberg, auch die Stadt des Reichsparteitagsgeländes und der Nürnberger Prozesse, Ort an dem Demokratie abgeschafft und erste Grundlagen für ein neues Deutschland gelegt wurden.
Auf einer fünftägigen Exkursion möchte wir mit Euch diese Orte aufsuchen, das Gelände der Reichsparteitage, das Dokumentationszentrum und das Memorium Nürnberger Prozesse und darüber ins Gespräch kommen, welchen Beitrag die jeweils konkrete Jugendarbeit leisten kann, zur Einübung von Demokratie und deren Sicherung.
Wie konnte es gelingen, dass in den 30-er Jahren ein großer Teil der Bevölkerung gleiches Denken gegenüber Minderheiten entwickelte? Was steckt hinter der völkischen Idee und dem „Volkskörper“?
Das Dokumentationszentrum gibt darüber in guter Weise Auskunft und Einblicke in die Strategie der „Bewegung“ und der Partei und den Wahrnehmungen in der Bevölkerung.
Welche Parallelen gibt es in der derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklung? Wie und wo kann ich mich positionieren? Hat meine konkrete Jugendarbeit etwas mit gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun? Kann und möchte ich dazu beitragen, dass Demokratie wahrgenommen und erlebbar wird?
Viele Fragen, auf die wir gemeinschaftlich Antworten suchen werden.

Dass bei einer solchen Exkursion auch die angenehmen Seiten Nürnbergs erfahrbar sein werden, steht außer Frage.

 

Teilnahme ab 16 Jahren

Teilnahmebeitrag: 95,- bzw. 85,- (Kolpingmitglieder)
inkl. An-/Abreise mit der Bahn, Unterkunft in Ferienwohnungen und Verpflegung

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt!

Das Anmeldeformular findet ihr nebenstehend zum Download, weitere Infos gibt euch gerne Till

 


Osterbrief der Kolpingjugend DV Trier

 

Liebe Engagierte in und Freund*innen der Kolpingjugend,

 

im vergangenen Jahr haben wir Euch zweimal einen Brief zukommen lassen: Mit unseren Gedanken und Hinweisen zur Coronazeit und mit Ideen, welche Möglichkeiten sich derzeit bieten.

Viel ist seitdem geschehen. Wir, das DLT, sind sehr froh von Euch zu erfahren, was alles in den ersten 365 Tagen von Corona so ging, was Euch zusammengehalten hat, Euch Mut und Hoffnung gemacht hat, aber auch, was Euch runtergezogen hat, schwergefallen ist und wo ihr gerade so steht, persönlich und in eurer Jugendarbeit.

Falls Ihr Lust habt, das mit uns zu teilen, tut dies, ob per Instagram, als Mail, Anruf oder, oder, oder… wir freuen uns über jedes Lebenszeichen. Und damit auch über ein ganz reales Ostern in dieser Zeit.

Und täglich grüßt das Murmeltier… vielleicht kennt jemand von Euch noch diesen alten Film. Manchmal kommt mir der gleiche Gedanke, wenn nach einer Konferenz der Ministerpräsident*innen die gefühlt immer gleichen Ergebnisse erscheinen und nach drei Tagen die immer gleichen Anzeichen, dass sich nur bedingt daran gehalten wird.

Es gibt Vieles, das in uns Missmut, Hilflosigkeit, Wut oder auch Verzweiflung aufkommen lassen kann. Vieles aus dem politischen Bereich regt zu Zustimmung oder Widerspruch an. Beides ist gerechtfertigt und gut, alles aber kein Grund, sich von den demokratischen Werten zu entfernen und sich totalitären, faschistischen, menschenverachtenden Richtungen anzuschließen. Als Kolpingjugend stehen wir für Demokratie, Vielfalt und die Gleichwertigkeit aller Menschen. Dafür auch weiterhin einzustehen ist auch eine Form von Ostern, gerade für diejenigen, die keine starke Lobby haben und sich als vergessen empfinden, ob in unserem Umfeld oder auch weltweit.

Wenn wir von der Gleichwertigkeit aller Menschen sprechen, dann sprechen wir auch von der Vielfalt der Menschen. Vieles finden wir bereichernd, manches ist uns persönlich fremd, doch ändert dies nichts an der Wertigkeit und Bedeutung des Menschen, so wie sie oder er ist. Dies dürfte auch der Vatikan erst mal so unterschreiben.  Er hat es aber gerade durchgestrichen, wenn zwei Menschen sich in Liebe begegnen und dabei (noch nicht mal um das Sakrament der Ehe, sondern) lediglich den Zuspruch der Kirche in Form eines Segens erbitten. Da ist das Wohlwollen Gottes besser auf Haustiere, Aufzüge, Autos oder sonstigen Kram herabzurufen, als auf zwei Menschen, die das gleiche Geschlecht haben und sich lieben.

Auch an dieser Stelle kommt man sich wie in einer ewigen Zeitschleife vor, hier allerdings gepaart mit einem vermuteten Verlust des Blicks auf Wissenschaft und Erkenntnis, selbst der Moraltheologie. Nur am Rande sei erwähnt, dass in der dogmatischen Konstitution “Dei Filius” des ersten vatikanischen Konzils betont wird, dass der Glaube zwar über der Vernunft stehe, niemals aber mit dieser in grundsätzlichen Dissens geraten könne.

Das wäre ein wunderbares Ostern, das Leben verheißt, nicht nur für alle Menschen, die in Liebe, Vertrauen und Verantwortung füreinander gemeinsam ihr Leben unter den Segen Gottes stellen wollen.

Von daher werde ich meinen Glauben weiterhin mit der nötigen Vernunft konfrontieren und danach suchen, keinen Dissens darin zu finden. So werden wir als DLT auch weiterhin unsere Kirche begleiten.

Wann endlich werden wir wieder mit Freunden und Bekannten zusammen sein können? Wann wird man sich einfach wieder begegnen können ohne Angst vor Ansteckung zu haben? Wann können Veranstaltungen einfach wieder so sein, wie wir sie gerne hätten?

Auch wenn wir darauf keine Antwort geben können, so ist eine Botschaft von Ostern, dass mit der Verzweiflung nicht alles gesagt ist, dass es eine Hoffnung gibt, die größer ist und Lebendigkeit verheißt. Dieser, gefühlt ewige, Karfreitag und Karsamstag wird nicht ewig sein!

Zeit zur Verzweiflung? Mit Sicherheit nicht! Bei allem, das uns schwerfällt, bei allem, das uns widerfährt, bei allem, das uns traurig und wütend macht: Es bleibt immer die österliche Hoffnung, dass es so nicht bleiben wird. Gott geht mit uns durch diese Zeit.

Und es gibt genug zu Ostern, genug Lebendiges zu entdecken: Freundschaften, die trotz allem halten, Verbundenheit, die gelebt wird, persönliche Erfahrungen und Einsichten, die weiterbringen, neue Interessen, die sich auftun und und und…

 

Wir wünschen Euch allen, dass Ihr eben auch diese österlichen Momente wahrnehmen könnt und einem lebendigen, frohen Ostern entgegengeht!

 

Es grüßt Euch herzlich

Euer DLT

Cecilia, Alexander, Arndt, Isabell und Till


Jetzt Weihnachtsgeschenke für die Mitglieder eurer Kolpingsfamilie oder Kolpingjugend sichern:

Das Heiligenquartett

Ihr wollt gerade in diesem Jahr den Mitgliedern euer Kolpingsfamilie oder eurer Kolpingjugend zu Weihnachten etwas Gutes tun, ihnen zeigen, dass ihr an sie denkt und sucht dafür noch kleine Geschenke?

Dann haben wir genau das Richtige für euch:

Ein Heiligenquartett im Leinensäckchen!

Es handelt sich um ein Quartett-Spiel, das von der Kolpingjugend DV Trier vor einigen Jahren erstellt wurde. Es ist ein schönes Spiel für zwischendurch, das sowohl spannend als auch lehrreich ist. Es gewinnt immer, wer die am frühesten Geborenen hat, die am nächsten an Rom Begrabenen oder die am „spektakulärsten“ Gestorbenen. Wusstet ihr eigentlich, wie die Märtyrerin Dorothea gestorben ist? Die Antwort findet sich auf ihrer Karte im Quiz. Nur so viel vorweg: Es war schon ziemlich blutrünstig…

Die Quartette könnt ihr direkt im Diözesanbüro bestellen (info(at)kolpingjugend-trier.de, 0651/9941042). Sie kosten 2€/Stück plus Versand. Ab einer Bestellmenge von 10 Quartetten kosten sie nur noch 1,75€/Stück plus Versand.


Diözesankonferenz 2020 fand digital statt

Am 7. November 2020 fand die Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Diözesanverband zum ersten Mal digital statt. Nach dem rasanten Anstieg der Infektionszahlen wurde die eigentlich geplante Präsenz-Diko kurzfristig zu einer eintägigen Videokonferenz umgestaltet. Mit einer überschaubaren Zahl an Delegierten und Gästen startete die Konferenzmit dem ersten Part des Studienteils „Gestern – Heute – Morgen“, bei dem es um die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit und die Bedeutung der Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft diskutiert wurden.. Nach dem Rechenschaftsbericht diskutierten die Delegierten über die Zukunft der Kolpingjugend: Wie können wir Themen setzen? Wie schaffen wir es Jugendliche von der Diözesanebene begeistern? Dabei wurde schnell klar: Wir wollen, dass Jugendliche an den Themen arbeiten können, die sie interessieren. Dafür wollen wir Raum geben. Und so beschloss die Diözesankonferenz für das nächste Jahr das Jahresthema „Demokratie“, da dies eines der Themen ist, das gerade auf großes Interesse stößt. Passend dazu wurde die Arbeitsgruppe (AG) Demokratiegegründet. Sie wird im nächsten Jahr Aktionen und Veranstaltungen rund um „Demokratie“ planen und so das Thema in den Verband und darüber hinaus tragen. Außerdem wurde die AG Regenbogen für ein weiteres Jahr verlängert, da auch hier weiterhin ein Schwerpunkt liegen soll.

Nach getaner Arbeit gab es im Anschluss an den offiziellen Teil noch ein gemütliches Beisammensein (natürlich auch online).


#kolpingverbindet

Kolping verbindet, auch in Zeiten von Corona! Um das zu zeigen wollen wir euch dazu aufrufen, unser #kolpingverbindet-Bild an eure Fenster zu hängen. Mit dem Regenbogen und dem Kolping-K zeigen wir gemeinsam nach außen: Kolping ist da, alle Kolpinger*innen stehen zusammen und wir sind solidarisch mit allen Menschen da draußen!

Malt einfach  die Vorlage aus oder malt das Bild frei nach!

Fotografiert es anschließend und schickt uns das Foto zu. Über Instagram oder Facebook könnt ihr den Hashtag #kolpingverbindet verwenden und uns markieren @kolpingjugend_dv_trier. Ihr könnt uns das Foto auch einfach per Mail an info@kolpingjugend-trier.de schicken.

Aus allen zugesendeten Fotos erstellen wir eine Collage der Verbundenheit, die ihr auf unserer Homepage finden könnt!

Egal ob jung oder junggeblieben, wir freuen uns auf eure Bilder!


Tipp des Tages

Isolation und 'Social Distancing' sind gerade das einzige, was jede*r Einzelne wirksam gegen die Ausbreitung des Coronavirus tun kann. Alle die das nun schon länger machen werden aber sicher zustimmen: trotz allem was gerade in der Welt passiert, kann diese Zeit alleine auch ziemlich schnell ziemlich langweilig werden. Wir wollen euch in den kommenden Wochen daher über unsere Facebook- und Instagramseiten immer mal wieder ein paar Tipps und Empfehlungen geben, was man alleine gerade Sinnvolles, Unterhaltsames, Lustiges, .... tun kann, um den Tag zu verschönern und gegen den Lagerkoller anzukämpfen. 'stay tuned' und bleibt gesund!⁠

Hier findet ihr alle Tipps auf einen Blick!


Kolpingjugend in Zeiten von Corona

Liebe Kolpingjugendliche im Diözesanverband Trier,

„… an Tagen wie diesen...“ wünscht man sich auch Unsterblichkeit, wenn auch in einem ganz anderen und vor allem sehr existenziellen Verständnis.
Nicht erst seit der Ansprache der Kanzlerin am letzten Mittwoch dürfte es (hoffentlich) auch den Letzten klar sein, dass die derzeitige Situation etwas Außergewöhnliches, in dieser Form vielleicht seit der Erfindung des Penicillins, nicht mehr Dagewesenes ist.
Das Coronavirus stellt alles auf den Kopf und uns vor Herausforderungen… und vor Möglichkeiten.
Als Diözesanleitungsteam möchten wir Euch ein paar mögliche Hinweise geben, wie wir als Kolpingjugend einen Beitrag im Kampf gegen das Virus und zur Solidarität leisten können.

Zeit für Nachbarschaftshilfe

Diese wird ja nun allenthalben angeboten, und das ist sehr gut so. Auch als Kolpingjugenden bzw. als einzelne Personen könnt ihr auf diesem Weg einen Beitrag leisten, dass die am meisten gefährdeten und geforderten Menschen in dieser Zeit Unterstützung und Hilfe erfahren.Wir denken natürlich an die alten und vorerkrankten Menschen. Wir denken aber auch an diejenigen, die in der Pflege und Medizin tätig sind und teilweise bis zum Umfallen arbeiten, um Patienten zu helfen. Ebenso denken wir an diejenigen, die sich gerade um ihre Kinder kümmern müssen und deshalb das Haus nicht verlassen können/sollten. Hilfe und Unterstützung bedarf es insbesondere bei der Erledigung von Einkäufen, der Abholung von Medikamenten aus der Apotheke oder ähnlichen Botengängen. Vielleicht könnt ihr Euch bereits existierenden Gruppen, die diese Hilfe anbieten, anschließen. Vor allem aber könnt ihr das Angebot in eurer Kolpingsfamilie gut verbreiten. Die Hemmschwelle, solch eine Unterstützung auch anzunehmen, ist hoch und der persönliche Kontakt zu Euch und das Wissen um die Verbundenheit durch Kolping macht es den Betroffenen leichter das Angebot anzunehmen. Nebenstehend findet ihr unter den Downloads auch eine Anleitung für die Nachbarschaftshilfe, bei Fragen hierzu wendet Euch bitte an Isabell (isabell.schlick(at)kolpingjugend-trier.de).

Zeit für Kolpingjugend

Wir bitten Euch dringlichst, euch nicht persönlich zu Leiterrunden oder anderen Terminen zu treffen! Das ist absolut nicht hilfreich. Jedoch die Zeit zu nutzen gemeinsam an Dingen für die Zukunft zu planen, zu überlegen, was wollen wir als Kolpingjugend erreichen, geht jetzt gut. Vielleicht zeigt die Situation uns etwas auf, dass wir bisher nicht bedacht haben. Internettools durch die ihr kontaktlos miteinander arbeiten könnt gibt es viele, bspw. könnt ihr Video- oder Telefonkonferenzen abhalten oder direkt gemeinsam online Textdokumente bearbeiten. Wer hierzu Fragen hat kann sich gerne an Till wenden (till.edllinger(at)kolpingjugend-trier.de).

Zeit für Kinder

Dieses könnte schwer werden, aber es ist einen Versuch wert. Viele Familien und Alleinerziehende müssen sich gerade auch um ihre Kinder kümmern. Wenn man nicht von zuhause aus arbeiten kann erschwert das die Situation zusätzlich. Vielleicht besteht eine Möglichkeit, dass ihr je ein Kind betreut. Bitte versucht nicht, zwei, drei, fünf oder mehr Kinder zusammen zu bringen. Um das zu verhindern wurden ja Schulen und Kitas geschlossen. Denkt hierbei auch zuerst an Menschen, die in den gerade höchst relevanten Berufen tätig sind. Auch die zahllosen Mitarbeiter*innen in den Lebensmittelgeschäften, die durch ihre Arbeit unsere Grundversorgung sichern sind hier von großer Bedeutung und nicht außer Acht zu lassen. Ein Anruf im Krankenhaus oder im Supermarkt, ob ein solcher Aushang möglich ist und als hilfreich erachtet wird, ist anzuraten. Besser natürlich, ihr könnt betroffene Personen direkt ansprechen. Wenn ihr an so was denkt: Möglichst immer die gleiche Person im Kontakt mit dem gleichen Kind, nicht durchwechseln.

Zeit für Blutspende

Leider führt die derzeitige Situation dazu, dass die Versorgung mit Blutkonserven fast am Zusammenbrechen ist. Überlege bitte, ob Du nicht zur Blutspende gehen kannst. Auch damit kann jede*r gerade einen Beitrag leisten, Leben zu retten. Es gibt keinen sterileren Ort als den Blutspendedienst, absolut gefahrlos.

Zeit für Spiritualität

Als Kolpingjugend wissen wir uns verbunden mit den Menschen und mit Gott.  Bietet euren Mitmenschen an, für und mit ihnen in ihren Anliegen zu beten. Auf diese Weise könnt ihr Solidarität mit den Menschen zeigen, die gerade Schlimmes erleben müssen, ob Krankheit oder gar Tod eines*r Angehörigen , von dem*der sie nicht in der Form Abschied nehmen können, wie sie es gerne würden. Beten allein hilft nicht. Doch der nicht greifbaren Macht des Virus eine genauso wenig greifbare und reale Macht entgegenzustellen und sich mit diesem lebensbejahenden Geist verbunden und durch ihn bestärkt zu fühlen, wird uns allen Möglichkeiten geben, in dieser Zeit Gutes zu tun. Für die Menschen, im Sinne Adolf Kolpings und im Wirken von Gottes Geist.

Zeit für Telefonate

Wenn man sich persönlich nicht treffen kann, aber trotzdem seine Sorgen und Anliegen teilen möchte, ist die beste Möglichkeit dazu einfach zu telefonieren. Man sieht sich zwar nicht, aber alleine die Stimme des*r Anderen zu hören gibt Mut. Macht doch den älteren und einsamen Menschen einfach ein Telefon-Angebot. Einfach nur mal mit jemandem zu reden kann extrem hilfreich sein. Und es ist komplett kontaktlos!  Wie ihr ein Telefonangebot mit eurer Kolpingsfamilie machen könnt findet nebenstehend unter Downloads in einer Anleitung. Fragen hierzu könnt ihr gerne an Isabell richten (isabell.schlick(at)kolpingjugend-trier.de).

Zeit zur Akzeptanz

Die derzeitigen Einschränkungen für das soziale Leben fallen uns allen nicht leicht. Wir haben auch vollstes Verständnis dafür, dass es gerade jungen Menschen besonders schwer fällt auf soziale Kontakte zu verzichten. Das Zusammensein mit Freunden und Gleichaltrigen hat eine so große Bedeutung. Feiern, abschalten, sich austauschen und gemeinsam etwas unternehmen ist so unendlich wichtig. Trotzdem bitten wir Euch eindringlich und von ganzem Herzen: Haltet Euch an die Einschränkungen! Vermeidet so viele Kontakte wie nur irgend möglich. Ja, Du bist wahrscheinlich nicht Hauptbetroffene*r des Virus, doch dein Verhalten kann darüber entscheiden ob ein Mensch lebt oder nicht. Klingt dramatisch, ist aber so! Du hast Dir vielleicht schon immer mal gewünscht ein Held zu sein, Leben zu retten. Jetzt hast Du die Chance dazu! Im Gegensatz zu diversen Actionfilmen sogar ohne Einsatz deines Lebens, sondern nur durch Verzicht auf Kontakte für eine gewisse Zeit. Also bitte: Nicht besonders clever sein wollen und Corona-Privatpartys organisieren, sich am Kiosk treffen, ein nettes Picknick auf der Wiese veranstalten usw.  sondern fragt diejenigen, die solches veranstalten, ob sie noch ganz knusper sind. Zeigt Mut und seid widerständig gegen das, was in diesen Tagen nicht dem Leben dient.

So, genug der mahnenden Worte von unserer Seite.

Wir vertrauen auf Dich und Euch, dass Du und Ihr euren Beitrag leistet, damit alle so gut wie möglich durch diese Zeit kommen.

Um Euch die Zeit nicht zu lange werden zu lassen, werden wir gelegentlich auch mal Buchhinweise, Spiele usw. vorstellen, damit die Zeit auch für Euch noch genutzt werden kann, schaut also immer mal auf unsere Seiten.

Wir wünschen Euch ganz herzlich:

Bleibt gesund!

Euer DLT


Positionierung der Kolpingjugend DV Trier zu Liebe und Partnerschaft im Bistum Trier

Die Kolpingjugend DV Trier hat auf ihrer Diözesankonferenz 2018 eine Positionierung zu Liebe und Partnerschaft im Bistum Trier verabschiedet. Angelehnt ist diese an einen Beschluss der BDKJ Diözesanversammlung 2018. Die Positionierung ist im Folgenden aufgeführt.

Die Kolpingjugend DV Trier möchte damit zu Gesprächen und zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema anregen und dadurch einen Beitrag zur Bildung leisten, in der Hoffnung an der Schaffung einer gerechteren Zukunft mitzuwirken.