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KoJu Aktuell

Tipp des Tages

Isolation und 'Social Distancing' sind gerade das einzige, was jede*r Einzelne wirksam gegen die Ausbreitung des Coronavirus tun kann. Alle die das nun schon länger machen werden aber sicher zustimmen: trotz allem was gerade in der Welt passiert, kann diese Zeit alleine auch ziemlich schnell ziemlich langweilig werden. Wir wollen euch in den kommenden Wochen daher über unsere Facebook- und Instagramseiten immer mal wieder ein paar Tipps und Empfehlungen geben, was man alleine gerade Sinnvolles, Unterhaltsames, Lustiges, .... tun kann, um den Tag zu verschönern und gegen den Lagerkoller anzukämpfen. 'stay tuned' und bleibt gesund!⁠


Kolpingjugend in Zeiten von Corona

Liebe Kolpingjugendliche im Diözesanverband Trier,

„… an Tagen wie diesen...“ wünscht man sich auch Unsterblichkeit, wenn auch in einem ganz anderen und vor allem sehr existenziellen Verständnis.
Nicht erst seit der Ansprache der Kanzlerin am letzten Mittwoch dürfte es (hoffentlich) auch den Letzten klar sein, dass die derzeitige Situation etwas Außergewöhnliches, in dieser Form vielleicht seit der Erfindung des Penicillins, nicht mehr Dagewesenes ist.
Das Coronavirus stellt alles auf den Kopf und uns vor Herausforderungen… und vor Möglichkeiten.
Als Diözesanleitungsteam möchten wir Euch ein paar mögliche Hinweise geben, wie wir als Kolpingjugend einen Beitrag im Kampf gegen das Virus und zur Solidarität leisten können.

Zeit für Nachbarschaftshilfe

Diese wird ja nun allenthalben angeboten, und das ist sehr gut so. Auch als Kolpingjugenden bzw. als einzelne Personen könnt ihr auf diesem Weg einen Beitrag leisten, dass die am meisten gefährdeten und geforderten Menschen in dieser Zeit Unterstützung und Hilfe erfahren.Wir denken natürlich an die alten und vorerkrankten Menschen. Wir denken aber auch an diejenigen, die in der Pflege und Medizin tätig sind und teilweise bis zum Umfallen arbeiten, um Patienten zu helfen. Ebenso denken wir an diejenigen, die sich gerade um ihre Kinder kümmern müssen und deshalb das Haus nicht verlassen können/sollten. Hilfe und Unterstützung bedarf es insbesondere bei der Erledigung von Einkäufen, der Abholung von Medikamenten aus der Apotheke oder ähnlichen Botengängen. Vielleicht könnt ihr Euch bereits existierenden Gruppen, die diese Hilfe anbieten, anschließen. Vor allem aber könnt ihr das Angebot in eurer Kolpingsfamilie gut verbreiten. Die Hemmschwelle, solch eine Unterstützung auch anzunehmen, ist hoch und der persönliche Kontakt zu Euch und das Wissen um die Verbundenheit durch Kolping macht es den Betroffenen leichter das Angebot anzunehmen. Nebenstehend findet ihr unter den Downloads auch eine Anleitung für die Nachbarschaftshilfe, bei Fragen hierzu wendet Euch bitte an Isabell (isabell.schlick(at)kolpingjugend-trier.de).

Zeit für Kolpingjugend

Wir bitten Euch dringlichst, euch nicht persönlich zu Leiterrunden oder anderen Terminen zu treffen! Das ist absolut nicht hilfreich. Jedoch die Zeit zu nutzen gemeinsam an Dingen für die Zukunft zu planen, zu überlegen, was wollen wir als Kolpingjugend erreichen, geht jetzt gut. Vielleicht zeigt die Situation uns etwas auf, dass wir bisher nicht bedacht haben. Internettools durch die ihr kontaktlos miteinander arbeiten könnt gibt es viele, bspw. könnt ihr Video- oder Telefonkonferenzen abhalten oder direkt gemeinsam online Textdokumente bearbeiten. Wer hierzu Fragen hat kann sich gerne an Till wenden (till.edllinger(at)kolpingjugend-trier.de).

Zeit für Kinder

Dieses könnte schwer werden, aber es ist einen Versuch wert. Viele Familien und Alleinerziehende müssen sich gerade auch um ihre Kinder kümmern. Wenn man nicht von zuhause aus arbeiten kann erschwert das die Situation zusätzlich. Vielleicht besteht eine Möglichkeit, dass ihr je ein Kind betreut. Bitte versucht nicht, zwei, drei, fünf oder mehr Kinder zusammen zu bringen. Um das zu verhindern wurden ja Schulen und Kitas geschlossen. Denkt hierbei auch zuerst an Menschen, die in den gerade höchst relevanten Berufen tätig sind. Auch die zahllosen Mitarbeiter*innen in den Lebensmittelgeschäften, die durch ihre Arbeit unsere Grundversorgung sichern sind hier von großer Bedeutung und nicht außer Acht zu lassen. Ein Anruf im Krankenhaus oder im Supermarkt, ob ein solcher Aushang möglich ist und als hilfreich erachtet wird, ist anzuraten. Besser natürlich, ihr könnt betroffene Personen direkt ansprechen. Wenn ihr an so was denkt: Möglichst immer die gleiche Person im Kontakt mit dem gleichen Kind, nicht durchwechseln.

Zeit für Blutspende

Leider führt die derzeitige Situation dazu, dass die Versorgung mit Blutkonserven fast am Zusammenbrechen ist. Überlege bitte, ob Du nicht zur Blutspende gehen kannst. Auch damit kann jede*r gerade einen Beitrag leisten, Leben zu retten. Es gibt keinen sterileren Ort als den Blutspendedienst, absolut gefahrlos.

Zeit für Spiritualität

Als Kolpingjugend wissen wir uns verbunden mit den Menschen und mit Gott.  Bietet euren Mitmenschen an, für und mit ihnen in ihren Anliegen zu beten. Auf diese Weise könnt ihr Solidarität mit den Menschen zeigen, die gerade Schlimmes erleben müssen, ob Krankheit oder gar Tod eines*r Angehörigen , von dem*der sie nicht in der Form Abschied nehmen können, wie sie es gerne würden. Beten allein hilft nicht. Doch der nicht greifbaren Macht des Virus eine genauso wenig greifbare und reale Macht entgegenzustellen und sich mit diesem lebensbejahenden Geist verbunden und durch ihn bestärkt zu fühlen, wird uns allen Möglichkeiten geben, in dieser Zeit Gutes zu tun. Für die Menschen, im Sinne Adolf Kolpings und im Wirken von Gottes Geist.

Zeit für Telefonate

Wenn man sich persönlich nicht treffen kann, aber trotzdem seine Sorgen und Anliegen teilen möchte, ist die beste Möglichkeit dazu einfach zu telefonieren. Man sieht sich zwar nicht, aber alleine die Stimme des*r Anderen zu hören gibt Mut. Macht doch den älteren und einsamen Menschen einfach ein Telefon-Angebot. Einfach nur mal mit jemandem zu reden kann extrem hilfreich sein. Und es ist komplett kontaktlos!  Wie ihr ein Telefonangebot mit eurer Kolpingsfamilie machen könnt findet nebenstehend unter Downloads in einer Anleitung. Fragen hierzu könnt ihr gerne an Isabell richten (isabell.schlick(at)kolpingjugend-trier.de).

Zeit zur Akzeptanz

Die derzeitigen Einschränkungen für das soziale Leben fallen uns allen nicht leicht. Wir haben auch vollstes Verständnis dafür, dass es gerade jungen Menschen besonders schwer fällt auf soziale Kontakte zu verzichten. Das Zusammensein mit Freunden und Gleichaltrigen hat eine so große Bedeutung. Feiern, abschalten, sich austauschen und gemeinsam etwas unternehmen ist so unendlich wichtig. Trotzdem bitten wir Euch eindringlich und von ganzem Herzen: Haltet Euch an die Einschränkungen! Vermeidet so viele Kontakte wie nur irgend möglich. Ja, Du bist wahrscheinlich nicht Hauptbetroffene*r des Virus, doch dein Verhalten kann darüber entscheiden ob ein Mensch lebt oder nicht. Klingt dramatisch, ist aber so! Du hast Dir vielleicht schon immer mal gewünscht ein Held zu sein, Leben zu retten. Jetzt hast Du die Chance dazu! Im Gegensatz zu diversen Actionfilmen sogar ohne Einsatz deines Lebens, sondern nur durch Verzicht auf Kontakte für eine gewisse Zeit. Also bitte: Nicht besonders clever sein wollen und Corona-Privatpartys organisieren, sich am Kiosk treffen, ein nettes Picknick auf der Wiese veranstalten usw.  sondern fragt diejenigen, die solches veranstalten, ob sie noch ganz knusper sind. Zeigt Mut und seid widerständig gegen das, was in diesen Tagen nicht dem Leben dient.

So, genug der mahnenden Worte von unserer Seite.

Wir vertrauen auf Dich und Euch, dass Du und Ihr euren Beitrag leistet, damit alle so gut wie möglich durch diese Zeit kommen.

Um Euch die Zeit nicht zu lange werden zu lassen, werden wir gelegentlich auch mal Buchhinweise, Spiele usw. vorstellen, damit die Zeit auch für Euch noch genutzt werden kann, schaut also immer mal auf unsere Seiten.

Wir wünschen Euch ganz herzlich:

Bleibt gesund!

Euer DLT


Das haben wir 2020 vor


Terschelling 2019 - Schulung und Freizeit

Mit 8 Teilnehmenden brachen wir am 4.10.2019 früh morgens mit der Bahn auf zur Nordseeinsel Terschelling in den Niederlanden.  Die lange Reise mit der Bahn und später die Überfahrt zur Insel mit der Fähre wurde gleich zum Kennenlernen genutzt, sodass wir am nächsten Tag direkt mir unserem „Programm“ starten konnten. Wir wurden morgens in unserem alten Bauernhaus von den Sonnenstrahlen geweckt und nutzten den Tag, wegen des schönen Wetters für eine Fahrradtour. Unterwegs verbanden wir die Umwelt, auf die wir stießen mit unserem Gruppenleiter*innen-Sein: Was könnte der Leuchtturm mit uns als Gruppenleiter*innen zu tun haben? Was könnte der Deich symbolisch für uns bedeuten? Abends kochten wir uns gemeinsam ein leckeres Essen und setzten uns noch zur Tagesreflexion zusammen. Der nächste Tag wurde von einer Kleingruppe vorbereitet. Die Gruppe hatte nur das Thema „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und Spiritualität“ und ein paar Hinweise. Daraus entwickelte sie selbstständig das Schulungsprogramm für alle anderen. Am Nachmittag war noch genug Zeit, um auf eigene Faust die Insel zu erkunden, Einkaufen zu gehen oder einfach nur zu faulenzen. In diesem Rhythmus verbrachten wir die Woche auf Terschelling. Weitere Tagesthemen waren „Anti-Diskriminierung, Gender, Vielfalt“, „Kommunikation und Konflikte“ und „Partizipation, Demokratie und Jugendverbände“. Es war sehr spannend was die Kleingruppen aus den Themen machten. So gab es immer ausreichend Diskussionsstoff für die abendlichen Reflexionsrunden.

Die Teilnehmenden hatten die freie Entscheidung über die Tagesgestaltung und auch über die finanziellen Mittel. So war der ganze Ablauf der Woche demokratisch geprägt: Was essen wir? Wofür wollen wir wieviel Geld ausgeben? Was wollen wir unternehmen? Insgesamt war Raum für jede Erwartung, die mit in die Woche gebracht wurde. Es zeigte sich, dass das neue Konzept aus Freizeit und Schulung gleichzeitig, Potenzial hat und einen Mehrwert für alle Teilnehmenden brachte. Begleitet wurde die Woche von der AG Schulung der Kolpingjugend DV Trier, die das Konzept seit Ende 2017 vorbereitet hatte.

Mit ein wenig Wehmut, aber auch Vorfreude auf das Reflexionswochenende im November verließen wir Terschelling am 10.10.19 und kehrten nach einer spannenden Bahnreise heim.


Pressebericht zur Demokratiefahrt nach Nürnberg

Geschichte entdecken - Demokratie stärken
Im Sommer bot die Kolpingjugend Trier unter diesem Motto eine Fahrt nach Nürnberg an. Eine kleine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand sich zusammen, um gemeinsam die Stadt und die damit verbundene Geschichte mit Reichsparteitagsgelände und dem Ort der Nürnberger Prozesse kennenzulernen. Eins hatten dabei alle Teilnehmenden der sechsköpfigen Gruppe gemein, sie hatte alle einen Bezug zur Jugend(-verbands)arbeit.

Im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wurde anschaulich dargestellt, wie es dem Naziregime damals gelang an die Macht zu kommen und das Denken einer ganzen Gesellschaft zu beeinflussen. Das Gesehene beeindruckte nachhaltig: „Es war erschreckend zu sehen, mit welchen, scheinbar einfachen Methoden es gelingen konnte, ein ganzes Land gedanklich zu vereinheitlichen und in manchen Zügen kann man durchaus Parallelen zu Entwicklungen in der heutigen Zeit sehen“, so Isabell Schlick, eine der Teilnehmerinnen der Fahrt.
Neben der Auseinandersetzung mit den Anfängen des dritten Reiches und der Herstellung eines Bezugs zur heutigen Zeit, sollten auch konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. „Das Programm war größtenteils nicht vorgegeben. Die Tage wurden gemeinschaftlich gestaltet und es gab viel Raum, sich über Eindrücke auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, welche Bedeutung das Gesehene für unser Engagement in der Jugendarbeit haben kann“ erzählt Alexander Mayer, einer der Verantwortlichen der Fahrt. „Besonders Jugendverbände als ‚Werkstätten der Demokratie‘, sind ein guter Ort, um Strukturen des demokratischen Systems kennenzulernen und sich selbst auszuprobieren. Demokratie lebt schließlich vom Mitmachen“ so Mayer weiter.


Menschenkegeln in Dernau

Am 17.August 2019 sind wir der Einladung der Kolpingjugend Dernau gefolgt und haben gemeinsam mit ihnen an der schönen Ahr das Sommerfest gefeiert. Hauptattraktion beim Fest war ein großes Menschenkegelturnier, bei dem 10 Mannschaften gegeneinander antraten. Wegen der Wetterlage musste spontan aus dem "Menschen"-Kegeln ein "Riesen"-Kegeln werden, was natürlich den Spaß nicht minderte - nass sind wir so oder so geworden. Je drei Personen im Team mussten versuchen mit einem Gymnastikball möglichst viele Kegel umzuwerfen. Nach einer Vorrunde und einer K.O.-Phase konnte sich die 2. Gruppe aus Gappenach als Sieger durchsetzen. Nach dem Turnier konnte noch ausgelassen gefeiert werden. Am nächsten Morgen servierte die Kolpingfamilie Dernau allen Gästen noch ein üppiges Frühstück.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal sehr herzlich für die freundliche Aufnahme in Dernau und für ein gelungenes Kegelturnier bedanken!


72 Stunden Aktion 2019

Vom 23.-26. Mai waren tausende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bistum Trier und weltweit für die gute Sache im Einsatz.
Hier nun eine kurze Zusammenfassung der 72 Stunden Aktion in bewegten und bewegenden Bildern, viel Spaß!



Positionierung der Kolpingjugend DV Trier zu Liebe und Partnerschaft im Bistum Trier

Die Kolpingjugend DV Trier hat auf ihrer Diözesankonferenz 2018 eine Positionierung zu Liebe und Partnerschaft im Bistum Trier verabschiedet. Angelehnt ist diese an einen Beschluss der BDKJ Diözesanversammlung 2018. Die Positionierung ist im Folgenden aufgeführt.

Die Kolpingjugend DV Trier möchte damit zu Gesprächen und zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema anregen und dadurch einen Beitrag zur Bildung leisten, in der Hoffnung an der Schaffung einer gerechteren Zukunft mitzuwirken.